Verfahren

Das PROTEOMIS – Profil (funktionelles Eiweißprofil nach C.E.I.A.)

Das Proteomis – Profil ist ein besonderes Laborverfahren zum Nachweis von Serumeiweissreaktionen.

Die methodische Entwicklung des Eiweißprofils geht auf vier Forscher, drei Mediziner  André Martin, Jean-Henri Paquelet, Eric Reymond und ein Biologe Pol Henry, des französischen Unternehmens C.E.I.A. (Centre Européen d´Informatique et d´Automation) zurück. Sie entwickelten die Methode der funktionellen Proteomik zur Diagnostellung von Krankheiten als auch für deren Behandlung. (siehe auch Text: 40 Jahre C.E.I.A.)

Das Proteomis – Profil erfasst die im Blut gelösten Proteine nicht über die Bestimmung ihrer Konzentration wie bei anderen gebräuchlichen Laborverfahren, sondern über ihr chemisches Reaktionsverhalten durch das Prinzip des Fällungstests: Verschiedene chemische Reagenzien destabilisieren unterschiedliche Proteinmoleküle, es kommt zur Ausfällung dieser Proteine und damit zur Serumtrübung, welche densiometrisch gemessen wird.

Pathophysioloigsche Veränderung in unserem Körper führen immer auch zu Veränderungen unserer kolloidalen Strukturen wie etwa die Globulinfraktionen in der Eiweißelektrophorese, einem rein quantitativen Verfahren. Veränderungen, die auch die Funktion eines Proteins erfassen,  können nur  mit einem dynamischen Fällungstest, wie es das Proteomis – Profil darstellt, auf einfache Weise sichtbar gemacht werden.

Exemplarisch für das Serumproteom, das mehr als 100 00 Proteine enthält, hat sich C.E.I.A. in seinen Forschungen auf 46 Serumreaktionstests konzentriert, womit eine gute Aussage zur Diagnose und Verlauf von Krankheiten, insbesondere chronische Erkrankungen, gemacht werden kann.

Wir wissen, dass unser Genom die Information für potentiell auftretende  Krankheiten enthält und dass unsere aktuelle Lebenssituation, das Auftreten von Infektionen, Verletzungen, Fehlernährung, Vergiftungen, Traumata und v.m. die Entwicklung und Ausprägung dieser Krankheiten bestimmen. Genau das, nämlich die grundsätzliche Genominformation und die Folgen der aktuellen Umwelteinflüsse, ist im Proteomis – Profil  ablesbar und zwar oft weit vor der vollständigen Ausprägung aller Krankheitssymptome.

Damit kann das Proteomis – Profil  bei allen Erkrankungen eingesetzt werden, besonders aussagekräftig sind seine Befunde bei allen Zuständen mit chronischer Inflammation, sei es als Folge einer Infektion mit einem pathogenen Erreger, eines Herdgeschehens, einer malignen Erkrankung oder einer Stoffwechselentgleisung, bei allen Autoimmerkrankungen, bei hormonellen Funktionsstörungen, bei Grenzflächenstörungen aller Schleimhäute, bei Fehlernährung mit Stoffwechselentgleisung und Organbelastung, bei allen neuro-vegetativen Störungen sei es bei chronischer Müdigkeit und Erschöpfung bis zur Depression oder bei ausgeprägten Erregungs- und Angstzuständen.

Bestandteil jeder Befundung des Proteomis – Profils ist ein Therapievorschlag, der sich an den Grundlagenforschungen von C.E.I.A. orientiert und sich auf mehrere Hunderte von Pflanzen als Urtinkturen oder Gemmotherapeutika, auf zahlreiche Mineralien und ätherische Öl, auf technisch hochwertig hergestellte Organ- und Immuntherpeutika  bezieht und der schließlich eine breite Palette von komplementärmedizinischen Therapieansätzen ergänzt, die sich nach 40 Jahren Erfahrung mit der funktionellen Proteomik bei bestimmten pathophysiologischen Veränderungen bewährt haben.