FAQ

FAQ – Häufige Fragen zum PROTEOMIS – Profil


Methodik:

Was ist das PROTEOMIS – Profil?

  • Das PROTEOMIS – Profil ist ein biochemisches Verfahren, das aus den Serumeiweißen des Körpers Messwerte gewinnt und in einem Profil darstellt. Das Profil erlaubt einen ganzheitlichen Einblick in den Organismus und seine Funktionen. Erkrankungen zeigen sich in der Abweichung einzelner oder mehrerer Werte von der für ein bestimmtes Alter und Geschlecht als gesund definierten Standardnorm. Das PROTEOMIS – Profil ist also ein sehr verlässliches Diagnoseinstrument. Auf der Grundlage des individuellen PROTEOMIS – Profils bietet die Methode zugleich personalisierte, das heißt auf den jeweiligen Patienten individuell zugeschnittene, Therapieempfehlungen.

In welchen Ländern wird die Methode angewendet?

  • Die Methode wurde vor 40 Jahren in Frankreich entwickelt und ist vor allem in Spanien, Italien und Belgien verbreitet. In Deutschland hilft ein strukturiertes Ausbildungssystem die Zahl der Therapeuten seit etwa fünfzehn Jahren ständig zu vergrößern. Außerdem gibt es seit Jahren in Übersee (Kanada, Südamerika, Hongkong) zahlreiche Ärzte, die diese Methode einsetzen.

Wie lange wird die PROTEOMIS – Profil schon praktisch angewendet?

  • 2011 konnte C.E.I.A. auf 40 Jahre Erfahrung in der Medizin zurückgreifen.

Wie verlässlich ist die Methode?

  • Die Methode wurde mit wissenschaftlichen Methoden entwickelt und ist dem Bereich der Biomedizin zuzuordnen.
  • In den vergangenen 40 Jahren wurden rund drei Millionen Profile erstellt. Angesichts dieser gewaltigen Datenmenge können die darauf beruhenden Aussagen als gesichert gelten.

Was sind die Vorteile gegenüber anderen medizinischen
Anwendungen, Diagnosen und Therapien?

  • Die Auswertung des PROTEOMIS – Profils führt zu genaueren Ergebnissen als herkömmliche Blutuntersuchungen, mit denen es gerade bei chronischen Leiden oft gar nicht gelingt, die tieferliegenden Krankheitsursachen zu finden.
  • Das PROTEOMIS – Profil zeigt viel früher Veränderungen im Organismus als herkömmlichen Blutuntersuchungen. Darum kann dasPROTEOMIS – Profil präventiv, also in der Vorsorge eingesetzt werden.
  • Anders als bei anderen Verfahren folgt aus der individuellen Diagnose auch eine individuelle Therapie. Die Medikamente sind genau auf den Patienten und seine Genesung zugeschnitten. Sie sind bei hoher Wirksamkeit meist sehr gut verträglich.
  • Die Methode ist gering invasiv, es wird lediglich eine kleine Blutprobe benötigt.
  • Die Anwendung des PROTEOMIS – Profils ist ausgesprochen kostengünstig.

Warum erkennt man durch das PROTEOMIS – Profil Krankheiten früher als mit
herkömmlichen Untersuchungen?

  • Die Medizin kennt verschiedene Proteine, die sich bei Störungen im Körper als Abwehrantwort des Immunsystems verstärkt bilden – zum Beispiel Entzündungsproteine, Immunglobuline, etc. Diese Veränderungen zeigen sich meist lange bevor Beschwerden einsetzen.
  • Die C.E.I.A.-Methode benützt einen anderen Zugang, um die Serumeiweiße zu analysieren. Sie ist dabei genauer als herkömmliche Blutuntersuchungen, da bereits funktionelle Veränderungen erfasst werden können, wodurch sich eine Verschiebung des biologischen Gesamtzustandes detaillierter und individueller beschreiben lassen.

Was muss man vor der Untersuchung beachten? Muss man sich
vorbereiten?

  • Die Blutuntersuchung muss nüchtern durchgeführt werden. Mindestens 6 Stunden vor der Blutabnahme sollte keine Nahrungsaufnahme (oder Getränke) erfolgen.
  • Der Arzt sollte über Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden, informiert werden.

Wo kann das PROTEOMIS – Profil durchgeführt werden?

  • Es gibt in Deutschland mehrere Kompetenzpraxen, die mit der C.E.I.A.-Methode arbeiten. Eine Liste finden Sie unter der Rubrik „Arztsuche“.

Was tun, wenn in der Nähe kein Arzt ist, der die Methode einsetzt?

  • Die Blutabnahme kann jeder Arzt oder Therapeut vornehmen, wenn dieser das C.E.I.A. Blutabnahme-Set vor Ort hat. Dies kann über C.E.I.A. Deutschland GmbH, 06763 3032919, angefordert werden (FAX-Anforderung siehe Downloads).

Wer übernimmt die Behandlung, wenn mein Arzt die Methode nicht
kennt?

  • Ein entsprechend ausgebildeter Arzt, der mit Ihrem Hausarzt zusammenarbeitet und Sie auch persönlich unterweist.

Diagnose, Therapie, Prävention:

Wie sieht die Anwendung des Profils aus?

  • Nach Erfassung der Krankengeschichte und eingehender Untersuchung wird die Durchführung eines PROTEOMIS – Profils vorgeschlagen. Dafür wird eine Blutprobe aus der Armvene entnommen.
  • Hinweis für den Arzt: Es sollen nur Serumröhrchen ohne Zusatz von Heparin oder EDTA verwendet werden. Die Blutprobe kann als Vollblut ohne Zentrifugieren oder als Serumprobe mit Zentrifugieren und Abkippen verschickt werden.
  • Weltweit werden alle Blutproben in das Zentrallabor in Brüssel (CEIA Lab, 119 Bd St Michel, 1040 Bruxelles) gesandt. Zahlreiche Untersuchungen haben nachgewiesen, dass auch bei einem längeren Versandweg das Ergebnis des funktionellen Eiweißprofils stabil ist.
  • Aus Brüssel erhält der anfordernde Arzt oder Therapeut das Ergebnis der Untersuchung zusammen mit einer Auswertung und einer Therapieempfehlung. Diese Befunde wird er ausführlich mit dem Patienten besprechen. Anschließend wird für jeden Patienten auf Basis der Laborwerte eine individuelle Therapie zusammengestellt aus entsprechenden pflanzliche, mineralische oder organischen Substanzen, ätherische Ölen oder Immuntherapeutika, die dann in Form von Tropfen oder Tabletten eingenommen werden. Nach frühestens 3 Monaten, in der Regel nach 6-9 Monaten,  sollte ein Kontrollprofil erstellt werden.

Warum wird bei der Diagnose eine Blutuntersuchung vorgenommen?

  • Das Blut enthält die körpereigenen Eiweiße, die Informationen über den Zustand des gesamten Organismus enthalten.

Was kann man alles im Profil erkennen?

  • Das PROTEOMIS – Profil hilft bei Erkrankungen wie
    • Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit chronischem Durchfall
    • Chronische Entzündungen, chronischer Herdbelastung
    • Stoffwechselstörungen infolge Fehlernährung (Diabetes, Adipositas)
    • Chronische Schmerzen, Fibromyalgie
    • Haut- und Schleimhauterkrankungen
    • degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose)
    • Autoimmunerkrankungen, Kollagenosen
    • Vegetative Störungen, Angsterkrankungen
    • Chronische Erschöpfung, Depression, Burn-out
    • Hormonelle Störungen

Kann man Erbkrankheiten oder Veranlagung zu bestimmten
Erkrankungen feststellen?

  • Das PROTEOMIS – Profil ist keine direkte genetische Untersuchung. Dennoch spiegeln sich die verwandtschaftlichen Verhältnisse in den Profilen zum Beispiel von Mutter und Kindern wider. Man kann erkennen, ob die Mutter an ihre Kinder eine Veranlagung zu gewissen Erkrankungen weitergegeben hat. So kann unter anderem eine Veranlagung für manche Schilddrüsenerkrankungen erkannt werden.

Kann man auch schwere Erkrankungen, wie Krebs, besser erkennen und
behandeln, also nicht nur Funktionsstörungen?

  • Ja, selbstverständlich ist das PROTEOMIS – Profil auch bei den Erkrankungen, die über die Funktionsstörungen hinausgehen, die also bereits manifest Organe befallen haben, verändert. Wichtig ist zu verstehen, dass keine Diagnosen im üblichen Sinne, also z.B. Brustkrebs oder Gelbsucht oder Herzinfarkt gestellt werden, sondern dass Veränderungen im Bereich der Serumeiweiße aufgedeckt werden, die mit diesen Erkrankungen einhergehen. Das Entscheidende ist, dass diese nachgewiesenen Veränderungen früher auftreten als Abweichungen bei den üblich durchgeführten Laboruntersuchungen und dass sie direkt zu einer Therapiemöglichkeit führen.

Können die Ergebnisse des PROTEOMIS – Profils durch irgendetwas verfälscht
werden? Zum Beispiel in der Schwangerschaft, oder durch Einnahme
von Präparaten?

  • Eine Schwangerschaft führt nicht zur Beeinträchtigung der Auswertung des PROTEOMIS – Profils.
  • Anders sieht es bei Einnahme von Cholesterinsenkern, von Kortison und so genannten Immunsuppressiva aus. Der Arzt muss solche Medikamente bei der Auswertung des Profils berücksichtigen.

Wie wird dem Patienten das Ergebnis mitgeteilt?

  • Der Arzt oder Therapeut bespricht das PROTEOMIS – Profil und die damit zusammenhängenden diagnostischen Erkenntnisse und therapeutischen Empfehlungen mit dem Patienten persönlich.

Welche Medikamente werden nach dem PROTEOMIS – Profil eingesetzt?

  • Es handelt sich um ein komplementär-integratives Verfahren der Medizin. Zum einen sollten Medikamente, die bislang für den Patienten eine wichtige Dauermedikation darstellen, nicht einfach abgesetzt werden. Zum anderen ist es das Ziel, durch weitere Medikamente aus dem Vorschlag des PROTEOMIS – Profils die Beschwerden des Patienten erfolgreich zu behandeln.

Wie oft sollte man präventiv ein funktionelles Eiweißprofil machen lassen?

  • Wenn ein vorsorglich erstelltes funktionelles Eiweißprofil keine Anhaltspunkte für ernsthafte Störungen ergeben hat, reicht ein Eiweißprofil alle zwei Jahre.

Wie oft sollte man ein PROTEOMIS – Profil bei Erkrankungen machen lassen?

  • Eine einmalige Untersuchung reicht aus, um den aktuellen Gesundheitszustand zu diagnostizieren und zu behandeln. Es empfiehlt sich jedoch, frühestens nach drei Monaten, ein weiteres Profil erstellen zu lassen, um den Genesungsverlauf zu kontrollieren.

Risiken

Risiken und Nebenwirkungen?

  • Die Risiken entsprechen bei der Durchführung des PROTEOMIS – Profils den Risiken einer einfachen Blutabnahme aus der Armvene.
  • Prinzipielle Nebenwirkungen bei der Anwendung der Medikamente können nicht genannt werden, sondern sind im Einzelfall von der Substanz, der Anwendungsart oder der Dosierung abhängig. Aus 40 Jahren der Anwendung dieser Methode sind keine schweren oder mittelschweren Zwischenfälle bekannt, die Medikamente sind also gut bis sehr gut verträglich.

Kann man das Profil auch bspw. während einer Schwangerschaft
erstellen lassen? Gefährdung?

  • Ja, eine Untersuchung kann problemlos während einer Schwangerschaft durchgeführt werden, da lediglich eine kleine Menge Blut abgenommen wird.

Kosten:

Werden die Kosten für die Untersuchung von der Krankenkasse
übernommen?

  • Gesetzlich versicherte Patienten müssen die Kosten für das Labor und die Medikamente selbst tragen. Allerdings ist das PROTEOMIS – Profil eine sehr günstige Methode. Umgerechnet auf ein halbes Jahr Behandlung fallen für die ärztliche Betreuung, das Labor und die Medikamente nicht mehr als ein Euro pro Tag an. Private Kassen übernehmen in der Regel die Laboruntersuchung.

Wie hoch sind die Kosten für ein PROTEOMIS – Profil?

  • Das das PROTEOMIS – Profil kostet 135,73 Euro, wird ein Kontrollprofil innerhalb von 9 Monaten gemacht, werden 85,43 Euro berechnet.
  • Die Kosten für die Behandlung können nicht pauschal festgelegt werden, sie sind von dem Befund und den eingesetzten Mitteln abhängig.

 


 

Datenschutz:

Bei wem und wo werden die bei der Untersuchung erhobenen Daten
vermerkt?

  • Das das PROTEOMIS – Profil wird wie alle Befunde eines Patienten bei dem jeweiligen behandelnden Arzt gesammelt und ist dort jederzeit einsehbar.
  • Darüber hinaus hat das Zentrallabor in Brüssel wie alle Labors eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht, die den strengen europäischen Datenschutzbestimmungen unterliegt; insbesondere ist eine Herausgabe von Daten an Dritte untersagt.

 


 

Fragen und Antworten aus einer Primärquelle

Vor allem für Therapeuten und Kollegen hat Dr. med. Eric Reymond wichtige Fragen und Antworten zur funktionellen Proteomik zusammengestellt. Für den deutschen Sprachgebrauch hat Frau Dr. med. Sabine Fischer eine komprimierte Zusammenfassung erstellt. Dr. med. Eric Reymond ist der einzige noch lebende Gründer der Methode. Öffnen Sie also unbedingt die untenstehende PDF-Datei, wenn Sie auf der Suche nach Primärquellen zu dieser Methode sind.

Fragen und Antworten / Questions et Rẻponses